Iran schließt Straße von Hormuz bis zur Erfüllung von US-Forderungen

Der iranische Sicherheitschef Mohammad Bagher Zolghadr hat am Samstag angekündigt, dass die Straße von Hormuz bis zur Erfüllung der iranischen Forderungen an die USA geschlossen bleibt. Laut Zolghadr erfordert die Wiedereröffnung der Wasserstraße eine Korrektur der „feindlichen“ Politik Washingtons. Diese Aussage kam im Kontext laufender Verhandlungen zwischen Iran und Oman, die darauf abzielen, die Schiffspassagen in der kritischen Handelsroute zu regeln.

Die USA haben ihrerseits erklärt, dass sie eine Wiederherstellung der Öl- und Gasflüsse durch die Straße von Hormuz auf das Niveau vor der aktuellen Konfliktsituation erwarten. Vizepräsident JD Vance betonte, dass die USA bereit seien, direkte Gespräche mit Teheran zu führen, um eine Lösung zu finden. Dennoch zeigt ein Bericht der New York Times, dass ein baldiger Durchbruch in den Verhandlungen nicht in Sicht ist.

Die Situation in der Straße von Hormuz ist von erheblicher internationaler Bedeutung, da sie eine der wichtigsten Wasserstraßen für den globalen Öltransport darstellt. Die Eskalation der Spannungen zwischen Iran und den USA könnte schwerwiegende Auswirkungen auf die Weltmärkte haben.

Quellen: Middle East Monitor, Spiegel Online