Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Ghalibaf hat die USA für ihre erneuten militärischen Angriffe im Süden des Libanons heftig angegriffen. In einer Erklärung bezeichnete er die US-Aktionen als „schwere Verstöße gegen das Memorandum of Understanding“ zwischen den beiden Ländern. Ghalibaf warnte, dass die ständigen Drohungen mit weiteren Luftschlägen und die Wiederherstellung von Ölsanktionen die Spannungen in der Region nur weiter anheizen würden.
Die Vorwürfe fallen in eine Zeit, in der die Beziehungen zwischen Iran und den USA angespannt sind. Iran hat die USA beschuldigt, gegen Artikel 10 des besagten Memorandums verstoßen zu haben, indem sie eine vorübergehende Ausnahme von Sanktionen, die iranische Ölverkäufe betreffen, zurückgezogen haben. Diese Entwicklungen könnten nicht nur die diplomatischen Bemühungen in der Region gefährden, sondern auch zu einer weiteren Eskalation des Konflikts im Libanon führen.
Die Situation bleibt angespannt, da der Libanon weiterhin unter dem Druck externer Konflikte leidet und gleichzeitig mit internen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen kämpft.
Quellen: Middle East Eye