Der kubanische Präsident hat die USA in einer aktuellen Ansprache scharf kritisiert und ihnen vorgeworfen, die Insel durch ihr Öl-Embargo seit Januar in eine der gravierendsten Wirtschaftskrisen zu stürzen. Seit der Einführung der Sanktionen leidet Kuba unter einer massiven Verknappung von Ressourcen, was zu einer gravierenden humanitären Krise führt.
Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben sich in den letzten Monaten erheblich verschärft. Die Preise für Grundnahrungsmittel sind in die Höhe geschnellt, und die Bevölkerung leidet unter Versorgungsengpässen. Der Präsident erklärte, dass diese Maßnahmen der USA als eine Form von Genozid angesehen werden könnten, da sie die Lebensbedingungen der kubanischen Bürger massiv beeinträchtigen.
Die politischen Spannungen zwischen Kuba und den USA haben eine lange Geschichte, doch die aktuelle Situation könnte die Beziehungen weiter belasten. Der Präsident forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich gegen diese Ungerechtigkeiten zu positionieren und solidarisch mit dem kubanischen Volk zu sein.
Quellen: Al Jazeera English