US-Präsident Donald Trump hat am Montag neue Zölle auf Produkte aus über 80 Ländern verhängt. Diese Zölle ersetzen eine bestehende 10-prozentige globale Abgabe, die bald auslaufen sollte. Trump begründet die Zölle mit der Behauptung, dass viele Länder nicht ausreichend Maßnahmen gegen die Einfuhr von Waren ergriffen haben, die unter Zwangsarbeitsbedingungen hergestellt wurden.
Die neuen Zölle, die unter anderem auch Australien betreffen, haben bereits zu heftigen Protesten unter den betroffenen Staaten geführt. Kritiker warnen, dass diese Maßnahmen nicht nur die diplomatischen Beziehungen belasten, sondern auch die globalen Handelsströme stören könnten. Besonders die EU und andere enge Handelspartner der USA äußern Besorgnis über die wirtschaftlichen Folgen.
Die Entscheidung kommt in einer Zeit, in der die US-Wirtschaft bereits durch Inflation und andere wirtschaftliche Herausforderungen belastet ist. Befürworter der Zölle argumentieren, dass sie notwendig sind, um faire Handelsbedingungen zu gewährleisten und die US-Industrie zu schützen.
Quellen: The Guardian, ZEIT Online