Syngenta, ein führender Hersteller von agrochemischen Produkten, hat angekündigt, dass es die Verkäufe seines Herbizids Paraquat in Australien einstellen wird. Diese Entscheidung ist eine direkte Folge neuer regulatorischer Anforderungen, die die Verwendung des Mittels extrem einschränken. Paraquat ist in mehr als 70 Ländern verboten und steht im Verdacht, mit der Entstehung von Parkinson in Verbindung zu stehen.
Die neuen Vorschriften wurden eingeführt, nachdem die gesundheitlichen Risiken, die mit dem Gebrauch dieses Herbizids verbunden sind, zunehmend in den Fokus gerückt sind. In vielen Ländern wurde Paraquat bereits aufgrund seiner potenziellen Gefahren für die öffentliche Gesundheit und die Umwelt verbannt, und der Schritt von Syngenta wird als ein wichtiger Schritt in Richtung eines verantwortungsvolleren Umganges mit chemischen Substanzen in der Landwirtschaft gewertet.
Die Entscheidung könnte weitreichende Auswirkungen auf die Landwirtschaft in Australien haben, insbesondere in Bezug auf die Anbaumethoden und die Auswahl der verwendeten Pestizide. Bauern und Landwirte müssen nun nach Alternativen suchen, um ihre Felder zu schützen, ohne auf Mittel zurückzugreifen, die als gesundheitsschädlich gelten.
Quellen: The Guardian, ABC Australia