In Ecuador hat Präsident Daniel Noboa am 20. April die Einführung einer nächtlichen Ausgangssperre bekanntgegeben, die vom 3. bis zum 18. Mai gelten soll. Diese Maßnahme betrifft neun Provinzen und vier Kantone und wird täglich von 23:00 bis 05:00 Uhr in Kraft sein. Die Ausgangssperre ergänzt den bereits am 2. April unter Dekret 353 ausgerufenen Ausnahmezustand, der bestimmte verfassungsmäßige Schutzrechte aussetzt.
Präsident Noboa begründete die Entscheidung mit der Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und gegen die anhaltende Gewalt und Kriminalität im Land vorzugehen. Die Regierung sieht sich mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung von Drogenhandel und organisierter Kriminalität, die in den letzten Jahren zugenommen haben.
Die Bevölkerung ist aufgerufen, die Maßnahmen zu respektieren und die Anweisungen der Behörden zu befolgen. Die Regierung hofft, mit der nächtlichen Ausgangssperre die Sicherheitslage zu verbessern und das Vertrauen der Bürger in die staatlichen Institutionen zu stärken.
Quellen: Rio Times Online