Vertreter der Ruandischen Verteidigungsstreitkräfte (RDF) und der Uganda Peoples‘ Defence Forces (UPDF) haben bei einem gemeinsamen Treffen in Mbarara die Bedeutung einer nachhaltigen militärischen Kooperation hervorgehoben. Der Austausch, zu dem hochrangige Offiziere beider Seiten zusammenkamen, fokussierte sich auf die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität, darunter Schmuggel, unregelmäßige Migration und bewaffnete Übergriffe entlang der gemeinsamen Grenzregion.
Das Treffen, das in der südwestugandischen Stadt Mbarara stattfand, schloss mit einem gemeinsamen Aufruf zur Fortsetzung des Dialogs und zur Stärkung operativer Abstimmung. Beide Armeen bekräftigten ihr Engagement für regionale Stabilität und betonten, dass enge Koordination entscheidend sei, um Sicherheitsbedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu neutralisieren. Die Zusammenkunft unterstreicht die fortgesetzten Bemühungen beider Länder, nach Jahren angespannter Beziehungen das Vertrauen wiederherzustellen.
Die Beziehungen zwischen Uganda und Ruanda waren in der Vergangenheit wiederholt von Spannungen geprägt, insbesondere aufgrund von Vorwürfen über Unterstützung oppositioneller Gruppen. In den letzten Jahren haben sich die beiden Nachbarn jedoch bemüht, die militärische und diplomatische Zusammenarbeit zu intensivieren. Das jüngste Treffen in Mbarara gilt als weiterer Schritt zur Normalisierung und zur Schaffung eines stabileren Sicherheitsrahmens in der ostafrikanischen Region.
Quellen: AllAfrica – Central Africa