Kenia startet 25,9 Milliarden Schilling schweren Klimafonds für Landwirte

Kenia hat einen neuen Klimafonds in Höhe von 25,9 Milliarden kenianischen Schilling (rund 180 Millionen Euro) eingeführt, der gezielt Landwirte und ländliche Unternehmen in Ostafrika unterstützen soll. Das Programm ermöglicht Investitionen in klimaresiliente Technologien wie Wasserspeicher, wetterfeste Saatgutsorten und nachhaltige Bewässerungssysteme, um die Auswirkungen extremer Wetterereignisse abzufedern.

Die Initiative wird gemeinsam von der kenianischen Regierung und internationalen Partnern finanziert und soll besonders benachteiligte Gemeinden in trockenen und semi-trockenen Regionen erreichen. Landwirtschaft macht etwa ein Viertel der kenianischen Wirtschaftsleistung aus und ist besonders anfällig für Dürren und Überschwemmungen, die durch den Klimawandel zunehmen.

Experten betonen, dass der Fonds nicht nur kurzfristige Hilfen leisten, sondern langfristige Anpassungsstrategien fördern soll. Neben Finanzmitteln sind Schulungen und technische Unterstützung Teil des Programms, um Kleinbauern bei der Umsetzung klimafreundlicher Praktiken zu unterstützen. Die Regierung sieht in dem Fonds einen zentralen Baustein ihrer nationalen Klimastrategie.

Quellen: AllAfrica – Kenya