Proteste in Rabat gegen israelisches Gesetz zur Todesstrafe

Am Sonntag, dem 20. April 2026, versammelten sich Zehntausende von Menschen in der marokkanischen Hauptstadt Rabat, um gegen ein umstrittenes Gesetz zu protestieren, das in Israel die Ausführung von Todesurteilen gegen Palästinenser, die wegen tödlicher Angriffe verurteilt wurden, erlaubt. Die Demonstranten trugen Transparente und riefen Slogans, die ihre Solidarität mit dem palästinensischen Volk zum Ausdruck brachten.

Das neue Gesetz, das von der israelischen Regierung verabschiedet wurde, hat international für Besorgnis gesorgt. Kritiker argumentieren, dass es die Spannungen im ohnehin schon angespannten israelisch-palästinensischen Konflikt weiter verschärfen könnte. In Marokko, wo die Unterstützung für die Palästinenser traditionell stark ist, mobilisierten sich Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, um gegen diese rechtlichen Veränderungen zu protestieren.

Die Demonstrationen in Rabat sind Teil eines größeren Trends in mehreren arabischen Ländern, in denen die öffentliche Meinung stark gegen die israelische Politik gerichtet ist. Die marokkanische Regierung hat sich in der Vergangenheit ebenfalls für eine friedliche Lösung des Konflikts ausgesprochen, und viele der Protestierenden forderten die Regierung auf, sich stärker für die Rechte der Palästinenser einzusetzen.

Quellen: Africanews EN, AllAfrica – North Africa