Ein finaljähriger Informatik-Student der Midlands State University (MSU) aus Simbabwe steht vor dem Harare Magistrates Court, nachdem er beschuldigt wird, das Computersystem des Finanzdienstleisters CABS gehackt und betrügerische Geldtransfers im Wert von mehr als 1,1 Millionen US-Dollar veranlasst zu haben. Der junge Mann, dessen Name nicht genannt wurde, erschien am Montag vor Gericht, wo die Anklage offiziell erhoben wurde.
Laut Ermittlungsbehörden nutzte der Student Sicherheitslücken im IT-System von CABS, um Zugriff auf Konten zu erlangen und große Geldbeträge auf verschiedene Konten umzuleiten. Die Tat soll über einen längeren Zeitraum systematisch geplant und ausgeführt worden sein. Die Behörden betonen, dass es sich um einen der schwersten Fälle von Cyberkriminalität handelt, der jemals in Simbabwe verfolgt wurde.
Die Affäre wirft erneut Fragen über die Cybersicherheit in Finanzinstitutionen des Landes auf. CABS hat mittlerweile interne Sicherheitsprüfungen angekündigt und kooperiert mit den Strafverfolgungsbehörden. Der Student bleibt vorerst in Untersuchungshaft, während die technischen und rechtlichen Ermittlungen weitergehen.
Quellen: AllAfrica – Southern Africa