Die Stadtverwaltung von Windhoek und die namibische Zentralregierung haben einen bedeutenden Tauschvertrag über Grundstücke unterzeichnet, um eine Kapitalverbindlichkeit in Höhe von 357,8 Millionen Namibia-Dollar (N$) zu begleichen. Der Deal sieht vor, dass die Stadt kommunales Land an die Regierung abgibt, im Gegenzug wird die langjährige Schuldenlast der Hauptstadt beglichen.
Die Vereinbarung zielt darauf ab, die finanzielle Stabilität der Stadtverwaltung zu stärken, die in den letzten Jahren mit erheblichen finanziellen Herausforderungen konfrontiert war. Gleichzeitig erhält die Regierung Zugriff auf strategisch wertvolle Flächen, die für zukünftige Infrastruktur- und Wohnbauprojekte genutzt werden können. Details über die genauen Lagen und Größen der ausgetauschten Grundstücke wurden noch nicht vollständig veröffentlicht, doch offizielle Kreise bestätigten, dass die betroffenen Flächen innerhalb der Stadtgrenzen von Windhoek liegen.
Experten sehen in dem Barter-Deal einen innovativen Ansatz zur Bewältigung öffentlicher Schulden in einer Zeit begrenzter Haushaltsmittel. Ähnliche Tauschgeschäfte wurden in der Vergangenheit in anderen afrikanischen Ländern als effektives Mittel zur Entschuldung kommunaler Gebietskörperschaften eingesetzt. Die Regierung betont, dass die Vereinbarung transparent verhandelt wurde und im Einklang mit den geltenden Vorschriften zum öffentlichen Vermögen steht.
Quellen: New Era