Hilfe für Roma-Kinder: Harzer Verein setzt lebenslanges Engagement fort

Was mit einem Fernsehbericht begann, ist zu einer lebenslangen Mission geworden: Jenny Rasche aus dem Harz engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für Roma-Kinder in Rumänien. Aus dieser Initiative entstand ein Verein, der heute Tausende Unterstützer*innen zählt und Bildung, Ernährung und medizinische Grundversorgung für bedürftige Kinder sicherstellt.

Der Verein, der seinen Sitz im Harzgebiet hat, organisiert Hilfslieferungen, fördert Schulbesuche und unterstützt Ausbildungen. Zahlreiche Spendenaktionen und ehrenamtliche Einsätze haben das Projekt über die Jahre gewachsen lassen. Besonders beeindruckend sei, wie eine einzelne Person eine so große Wirkung entfalten könne, heißt es aus dem Team.

Das Engagement aus Sachsen-Anhalt zeigt, dass zivilgesellschaftliches Handeln nicht an Landesgrenzen Halt macht. Während die politische Debatte im Land aktuell von der Wahl dominiert wird, bleibt die Arbeit des Harzer Vereins ein stiller Kontrast – ein Beispiel dafür, wie Mitmenschlichkeit über Grenzen hinweg wirkt.

Die Geschichte von Jenny Rasche und ihrem Team wird heute nicht nur lokal gewürdigt, sondern findet auch bundesweite Anerkennung. Ihr Engagement unterstreicht, dass menschliche Solidarität oft dort beginnt, wo andere wegsehen.

Quellen: MDR – Nachrichten