Der renommierte Historiker und Archivar Friedrich Beck ist am 31. August 2026 im Alter von 99 Jahren in Potsdam verstorben. Beck war von 1961 bis 1991 Direktor des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und prägte damit über drei Jahrzehnte die archivarische Arbeit im Bundesland. Unter seiner Leitung wurde das Archiv modernisiert und seine Bedeutung für die Erforschung der brandenburgischen Geschichte gestärkt.
Neben seiner Amtszeit engagierte sich Beck auch nach der Pensionierung weiterhin für die historische Bildung und Kultur. So war er Mitglied der Bibliotheksgesellschaft Potsdam und beteiligte sich aktiv an wissenschaftlichen Diskussionen und Publikationen. Sein fachlicher Nachlass gilt als Fundament für viele aktuelle Forschungsprojekte zur Regionalgeschichte.
Das Land Brandenburg würdigt Beck als herausragende Persönlichkeit der Geschichtswissenschaft, deren Engagement das kulturelle Gedächtnis des Landes nachhaltig geprägt hat. Traueräußerungen kommen aus archivarischen und wissenschaftlichen Kreisen landesweit. Die genauen Umstände des Ablebens wurden nicht öffentlich gemacht.
Quellen: Der Tagesspiegel