Trabi-Tour nach Marokko: Zwei Zwickauer starten 9.000-Kilometer-Abenteuer

Zwei Freunde aus Zwickau haben am Freitag ihre lang geplante 9.000 Kilometer lange Reise mit einem Trabant nach Marokko gestartet. Darius Pohle und Eric Gärtner wollen mit dem ostdeutschen Kultauto durch mehrere Länder fahren – eine Tour, die ein Jahr lang vorbereitet wurde. Die Idee entstand aus der Begeisterung für die ikonische DDR-Technik und dem Wunsch, Grenzen zu überwinden – nicht nur geografisch, sondern auch mental.

Die Strecke führt die beiden zunächst durch Deutschland, dann weiter über Frankreich, Spanien und Portugal, bevor sie schließlich die Straße nach Marokko antreten. Der Trabant, einst Symbol der DDR-Mobilität, wird dabei nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern auch als Botschafter der ostdeutschen Kultur verstanden. Die Reisenden hoffen, unterwegs auf Begegnungen mit anderen Trabi-Enthusiasten zu stoßen und über die Grenzen Europas hinweg Brücken zu bauen.

Die Vorbereitungen waren aufwendig: Der Wagen musste gründlich überholt, die Reiseroute sorgfältig geplant und alle notwendigen Dokumente besorgt werden. Doch die beiden Zwickauer betonen, dass es nicht nur um das Ziel gehe, sondern um das Erlebnis der Reise selbst. Soziale Medien sollen es ermöglichen, ihre Abenteuer unterwegs zu dokumentieren und mit anderen zu teilen.

Die Trabi-Tour ist nicht nur ein persönliches Abenteuer, sondern auch ein Zeichen für die Verbundenheit mit der ostdeutschen Geschichte – und für die Lust, diese Geschichte auf ungewöhnliche Weise weiterzuerzählen.

Quellen: MDR – Nachrichten