Die isländische Regierung hat am Montag den US-Botschafter in Reykjavik einbestellt, nachdem Präsident Donald Trump auf sozialen Medien eine Karte veröffentlicht hat, die Island und andere Länder in den Farben der amerikanischen Flagge darstellt. Diese Darstellung, die Island als Teil der USA suggeriert, hat in Island für Empörung gesorgt.
Die Beziehung zwischen Island und den USA war in den letzten Jahren bereits angespannt, insbesondere durch Trumps Drohungen bezüglich Grönland und Handelsstreitigkeiten mit Kanada. Trumps jüngste Aktion wird von der isländischen Regierung als eine unnötige Provokation angesehen, die die Souveränität des Landes infrage stellt.
Reykjavik versucht, auf die diplomatische Situation angemessen zu reagieren, um die nationalen Interessen zu wahren. Die isländische Außenministerin hat die Bedeutung der Souveränität und der internationalen Diplomatie betont und fordert eine Klärung der Situation durch Washington.
Quellen: The Independent, Spiegel Online