Der Präsidentschaftskandidat der Nigeria Democratic Congress (NDC), Peter Obi, hat die mutmaßliche Behinderung seines Konvois durch vermeintliche politische Schläger und Sicherheitskräfte im Bundesstaat Benue am Dienstag als „völlig inakzeptabel“ bezeichnet. Der Vorfall ereignete sich während einer geplanten Wahlkampfreise und markiert die zweite Störung einer Reise Obis in den Bundesstaat innerhalb von 17 Monaten.
Wie aus Berichten hervorgeht, wurde Obis Konvoi durch bewaffnete Personen und vermeintliche staatliche Sicherheitskräfte aufgehalten, wodurch seine Ankunft an einem geplanten Veranstaltungsort verhindert wurde. Die Regierung von Benue, angeführt von Gouverneur Hyacinth Alia, hatte bereits im April 2025 eine frühere Reise Obis zu vertriebenen Personen mit Hinweis auf Sicherheits- und Protokollbedenken gestoppt.
Obi kritisierte die jüngste Intervention scharf und warf den Behörden vor, die demokratischen Rechte der Bürger einzuschränken. „Es ist inakzeptabel, dass politische Gegner systematisch daran gehindert werden, freien Zugang zu den Menschen zu haben“, erklärte er. Der Vorfall wirft erneut Fragen über die politische Neutralität staatlicher Sicherheitskräfte im Vorfeld der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2027 auf.
Quellen: Premium Times, Vanguard