Präsident Chapo betont wirtschaftliche Unabhängigkeit als zentrales Ziel

Präsident Daniel Chapo hat die wirtschaftliche Unabhängigkeit Mosambiks als vorrangiges Ziel seiner Regierung bekräftigt. In einer Ansprache in der Hauptstadt Maputo betonte Chapo, dass nach über fünf Jahrzehnten der Konsolidierung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität nun der Fokus auf der wirtschaftlichen Eigenständigkeit liege.

Chapo verwies darauf, dass Mosambik reiche natürliche Ressourcen besitze – darunter Erdgas, Kohle und fruchtbare Landwirtschaftsflächen – die gezielt und nachhaltig genutzt werden müssten, um die Abhängigkeit von ausländischer Hilfe zu verringern. „Wir haben unsere Freiheit erkämpft. Jetzt geht es darum, unsere Wirtschaft zu befreien“, so der Präsident.

Das Bekenntnis zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit kommt zu einem Zeitpunkt, da das Land mit sinkenden ausländischen Direktinvestitionen und anhaltenden Sicherheitsbedenken konfrontiert ist. Chapo kündigte an, Reformen in den Bereichen Infrastruktur, Bildung und Energie voranzutreiben, um ein günstigeres Umfeld für lokale und internationale Investoren zu schaffen.

Gleichzeitig rief der Präsident zu nationaler Einheit auf und betonte die Rolle des Privatsektors sowie der ländlichen Gemeinschaften bei der Entwicklung einer inklusiven Wirtschaft. Die Umsetzung dieser Vision bleibt jedoch eng mit der Verbesserung der Sicherheitslage und der Bekämpfung von Korruption verbunden.

Quellen: AllAfrica – Southern Africa, AllAfrica – Business