Tansania plant Errichtung von KI-Datenzentren für digitale Transformation

Die tansanische Regierung hat ihre Pläne zur Etablierung künstlicher Intelligenz (KI) im Landesinneren bekanntgegeben. Laut Ministerin für Kommunikation und Informationstechnologie, Angela Kairuki, sollen in den kommenden Jahren spezialisierte KI-Datenzentren entstehen, um die Nutzung fortschrittlicher Technologien in zentralen Wirtschaftsbereichen wie Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung und Verkehr voranzutreiben.

Die neuen Datenzentren zielen darauf ab, die digitale Infrastruktur des Landes auszubauen und Tansania als regionalen Technologiestandort in Ostafrika zu positionieren. Kairuki betonte bei einem Treffen in Seoul, dass die Vorbereitungen bereits angelaufen seien und strategische Partnerschaften mit internationalen Technologieanbietern geprüft würden. Ziel sei es, lokale Innovationen zu fördern und gleichzeitig staatliche Dienstleistungen effizienter zu gestalten.

Digitale Zukunft im Fokus

Die Initiative ist Teil einer breiter angelegten Digitalisierungsstrategie, die unter anderem auch den Ausbau der Breitbandnetze und die Förderung lokaler Tech-Start-ups einschließt. Experten sehen in der KI-Strategie eine Chance, strukturelle Herausforderungen durch Automatisierung und datengestützte Entscheidungsfindung anzugehen – besonders in ländlichen Regionen mit begrenztem Zugang zu Fachkräften.

Quellen: AllAfrica – Tanzania