Der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hat neue Prioritäten in seinem Privatleben gesetzt: Der Linken-Politiker richtet sich einen Zweitwohnsitz in Meran in Südtirol ein. Wie die Welt Online berichtet, ist der Schritt vor allem familiär motiviert – Ramelow möchte mehr Zeit mit seiner Frau im Süden Europas verbringen. Dennoch betont der Politiker, dass seine Wurzeln in Thüringen weiterhin fest verankert seien.
Ein zentraler Punkt bleibt dabei ein 2000 Quadratmeter großes Waldgrundstück in Thüringen, das Ramelow als Ort der Rückzugsmöglichkeit und ökologischen Verantwortung beschreibt. Obwohl er sich verstärkt in Italien aufhält, sei das Grundstück ein Symbol für seine Verbundenheit mit dem Bundesland, das er seit Jahren politisch prägt. Die Nutzung des Waldstücks soll nach eigenen Angaben nachhaltig erfolgen – möglicherweise mit kleiner Forstwirtschaft oder als Naturrefugium.
Ramelow, der seit 2014 Ministerpräsident von Thüringen ist und seit 2021 auch stellvertretender Bundestagspräsident, bleibt damit politisch im Amt. Die Einrichtung des Zweitwohnsitzes löste in sozialen Medien Diskussionen aus, doch Ramelow betont: „Meine politische Heimat bleibt Thüringen.“
Quellen: Welt Online