Neuköllner Jugendstadträtin in der Kritik nach mutmaßlicher Vergewaltigung

Die Jugendstadträtin von Neukölln, Sarah Nagel, sieht sich nach einem Vorfall in einem Jugendclub mit ernsthafter Kritik konfrontiert. In der vergangenen Woche wurde eine 16-jährige Jugendliche in dem Club mutmaßlich vergewaltigt, was eine Welle der Empörung und Forderungen nach Konsequenzen auslöste.

Der Missbilligungsantrag gegen Nagel, der von der oppositionellen CDU eingebracht wurde, scheiterte jedoch im Bezirksparlament. Die Abstimmung über ihre mögliche Abwahl steht für den kommenden Monat an. Kritiker werfen Nagel vor, in der Situation nicht rechtzeitig und angemessen reagiert zu haben. Insbesondere die Frage, wie die Sicherheitsvorkehrungen im Jugendclub überprüft werden, steht im Raum.

Die Diskussion um Nagels Amtsführung wirft auch größere Fragen über den Umgang mit Gewalt gegen Frauen in Berlin auf. Die Bezirksverordnetenversammlung wird sich voraussichtlich intensiver mit dem Thema befassen, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit von Jugendlichen in öffentlichen Einrichtungen.

Quellen: Der Tagesspiegel, Welt Online