Iran vollstreckt Todesstrafe gegen mutmaßlichen Mossad-Agenten

Der Iran hat am Montag einen Mann hingerichtet, der als Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad beschuldigt wurde. Der 35-jährige Irfan Kayani war laut Berichten an den Protesten beteiligt, die im Januar dieses Jahres ausbrachen. Die iranischen Behörden bezeichneten ihn als einen der Hauptverantwortlichen für Vandalismus und Gewalt während dieser Proteste.

Die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, dass Kayani in den letzten Wochen eines der vielen Opfer einer Welle von Hinrichtungen war, die seit dem Ausbruch des Konflikts mit Israel und den USA angestiegen sind. Insgesamt wurden seit Mitte März neun Personen hingerichtet, die mit den Protesten in Verbindung gebracht wurden. Diese drastischen Maßnahmen sollen offenbar eine abschreckende Wirkung auf mögliche Protestierende haben.

Die Hinrichtung hat international Besorgnis ausgelöst und wirft Fragen zur Menschenrechtslage im Iran auf. Kritiker warnen, dass solche Maßnahmen die Spannungen im Land weiter verschärfen könnten.

Quellen: The Guardian, Times of Israel